Wärmepumpen und Biomasseanlagen.

Umweltfreundliche Lösung.

Die Pelletheizung verbrennt Holzpellets, dieser Rohstoff fällt in großen Mengen in Form von Hobel- oder Sägespänen als Abfallprodukt in der holzverarbeitenden Industrie an. Die Pellets werden meist über eine automatisierte Zuführung in die Brennkammer eingebracht. Je nachdem, wo sich Ihr Vorratsbehälter befindet, geschieht dies mit Hilfe von Riesel-, Sauggebläse- oder Schneckensystemen. Sinnvoll und optimal ist es, wenn die Pelletheizung mit einem Wärmespeicher verbunden wird - die größtmögliche Energieeffizienz.

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Vorteile:

  1. Nachwachsender und heimischer Rohstoff.

  2. Umweltfreundlichkeit - Pellets verbrennen CO2-neutral.

  3. Saubere Verbrennung - die Verbrennungsrückstände können zur Kompostierung oder Dünger genutzt werden.

  4. Pellet-Preise sind relativ stabil.

Nachteile:

  1. Lagerplatz - Pelletheizungen sind platzintensiv. Für die Bevorratung der Pellets muss genügend Lagerraum zur Verfügung stehen.

  2. Höhere Anschaffungskosten. Die Pelletheizung kostet 29.000 Euro. Die Anlage wird von der BAFA mit 35 Prozent gefördert.

  3. Umweltbilanz kann sich durch lange Transportwege verschlechtern: Werden aus Preisgründen Pellets aus dem europäischen Ausland bestellt, schlägt das natürlich negativ in der Umweltbilanz der Pellets zu Buche. Achten Sie auf möglichst kurze Transportwege.

Das Funktionsprinzip eines Hackschnitzelsystems ist relativ simpel: Wie auch bei Pelletheizungen gibt es eine Brennkammer, in die der Brennstoff eingeschoben wird. Während des Verbrennungsprozesses entsteht Hitze, die das Wasser in einem eingebauten Kessel versorgt. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Kessel auf den Markt gekommen, die über eine bedarfsgerechte Hackschnitzelzufuhr die Energieabgabe modulieren und im Teillastbetrieb betrieben werden können. Die notwendigen Lagerflächen für Hackschnitzel sind aufgrund des größeren Leervolumens zwischen den einzelnen Hackschnitzeln größer als bei Pellets. 

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Vorteile:

  1. Das Brennmaterial muss nicht besonders verarbeitet sein oder eine bestimmte Qualität aufweisen - es können günstige Holzabfälle, Brachholz aus dem Wald oder Restbestände verwendet werden.

  2. Umweltfreundlichkeit - Hackschnitzel verbrennen CO2-neutral.

  3. Hohe Wirkungsgrade

  4. hohes Maß an Komfort durch voll automatisierten Betrieb

Nachteile:

  1. Das Hackschnitzelsystem kostet ab 32.000 Euro. Die Anlage wird von der BAFA mit 35 Prozent gefördert.

  2. Entsorgung der Verbrennungsstücke (Asche) im wöchentlichen Rhythmus.

  3. Mehr Platzbedarf - für Lagerraum und voll automatisierter Brennstoffzuführung.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Außenluft zum Heizen. Sie wird über einen Verdampfer geführt und gibt dabei ihre Energie an das Kühlmittel im Wärmepumpenkreislauf ab. Anschließend wird die genutzte Luft wieder an die Umwelt abgegeben.

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Vorteile:

  1. Durch die günstige Erschließung der Luft als Wärmequelle, stellt sie die günstigste Form der Wärmepumpe da.

  2. Geringer Platzbedarf

  3. Umweltfreundlicher Betrieb (insb. in Kombination mit PV-Anlage)

  4. Keine Abhängigkeit von Brennstoff-Anbieter.

Nachteile:

  1. Die Kosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegen ab 21.000 Euro und sind deshalb etwas höher als bei einer konventionellen Heizung. Die Anlage wird von der BAFA mit 35 Prozent gefördert.

  2. Die Wärmequelle ist dann am kältesten, wenn die meiste Leistung gebraucht wird. Für die Betriebszeiten haben sie deswegen einen schlechteren Wirkungsgrad.

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe holt die Wärme aus dem Grundwasser. Das Wasser wird dem Wärmepumpenkreislauf über einen sogenannten Förderbrunnen zugeführt. Der große Vorteil hierbei ist, dass der Wärmepumpe kontinuierlich Wasser mit einer annähern konstanten Temperatur von etwa 10°C zugeführt wird. Das Grundwasser wird anschließend über einen zweiten Brunnen wieder zurückgeführt. 

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Vorteile:

  1. Niedrige Heizkosten durch Einbindung kostenloser Umweltenergie.

  2. Schonung fossiler Brennstoffe, deutliche Reduzierung von CO2-Emission (insb. in Kombination mit PV-Anlage).

  3. Kein Gas, Öl und keine Emissionen im Haus, kein Schornsteinfeger notwendig.

  4. Besonders energieeffizient - es werden beste Wirkungsgrade erzielt, dass gewährleistet geringste Betriebskosten.

Nachteile:

  1. Höhere Anschaffungskosten. Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe kostet ab 40.000 Euro. Die Anlage wird von der BAFA mit 35 Prozent gefördert.

  2. Genehmigungen erforderlich, da Kontakt mit Grundwasser

  3. Bei speziellen Wärmepumpentarifen sind Pufferspeicher Einzuplanen.

Bei der Erd-Wärmepumpe wird dem Erdreich über einen geschlossenen Solekreislauf Wärme entzogen. Dabei wird das Erdreich lokal ausgekühlt. Daher ist die Temperatur der Wärmequelle für die Wärmepumpe entsprechend tiefer als bei einer Grundwasser-Wärmepumpe. Im Solekreislauf befindet sich ein Glykol-Wasser-Gemisch, damit dieses im Verdampfer der Pumpe nicht einfrieren kann. Erdreich-Wärmepumpen können mit Erdsonden oder mit Erdkollektoren ausgeführt werden. 

 

 

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Vorteile:

  1. Niedrige Heizkosten durch Einbindung kostenloser Umweltenergie.

  2. Umweltfreundlich Heizen mit Geothermie: Schonung fossiler Brennstoffe, deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen (insb. in Kombination mit PV-Anlage).

  3. Kein Gas, Öl und keine Emissionen im Haus, kein Schornsteinfeger notwendig.

  4. Die Hohen Kosten für eine Wärmepumpe mögen auf den ersten Blick erschrecken, aber Heizungen mit erneuerbaren Energien werden staatlich gefördert.

Nachteile:

  1. Eine Erdwärmepumpe kostet ab 18.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Erschließung der Wärmequelle. 
    Erdkollektor: ab 14.000 Euro
    Erdsonde: ab 15.000 Euro

  2. Die Anlage wird von der BAFA mit 35 Prozent gefördert.

  3. Der Garten kann nicht mehr uneingeschränkt genutzt werden - das gründstücksteil, auf dem der Erdkollektor installiert ist, kann nur eingeschränkt bebaut oder bepflanzt werden.

  4. Erdwärme ist nur etwas für Hausbesitzer mit eigenem Garten.

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